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POKERTIPPS & STRATEGIEN

Finde dein Spiel:
Ein guter No-Limit Spieler muss nicht auch ein guter Limit-Spieler sein. Es gibt Pokerprofis, die bei Turnieren immer vorne landen, aber in Cash Games scheitern. Limit-Spiele sind ruhiger und man kann ein klares Konzept verfolgen, da die Einsatzhöhen vorgegeben sind. No-Limit-Spiele hingegen sind nichts für schwache Nerven, hier kommt es auf gute Intuition an und die Fähigkeit, gelassen zu bleiben. Bei Cash Games geht es in jeder Runde um echtes Geld. Bei Turnieren verfolgen die Spieler hingegen nur ein Ziel: in die Preisränge kommen bzw Erster werden. Teste langsam die verschiedenen Games und finde das Spiel welches am besten zu dir passt.
Position bei Texas Hold'em:
Die wichtigste Entscheidung ist bereits ganz am Anfang zu treffen: ins Spiel einsteigen oder nicht. Für diese Entscheidung ist nicht nur die Stärke des Blatts entscheidend, sondern auch die Setzposition. Der Spieler, der eine Setzrunde beginnen muss, weiß noch gar nichts über seine Gegenspieler. Wer sich in einer frühen Setzposition befindet, muss immer damit rechnen, dass nach ihm gesetzt bzw. erhöht wird. Daher muss sein Blatt gut sein, wenn er ins Spiel gehen will. Ideal sind die späten Setzpositionen (im besten Fall die Dealer-Position), weil man die Entscheidungen der anderen bereits kennt. Bei guten Hole Cards (AA, 99, AK, ...) sollte man unbedingt for dem Flop erhöhen. Man erreicht damit, daß viele kleine und gefährliche Blätter (wie zb 56 Herz) garnicht erst mitgehen und den Flop sehen (zb 3 Herzen oder 234, A56, 789, ...), je weniger Spieler, desto höher die Gewinnchance for dem Flop. Die besten Karten for dem Flop A-A, K-K, A-K, Q-Q sollten immer erhöht werden, egal in welcher Position. Bei den anderen Blättern gilt: je später die Setzposition ist, desto besser.
Wichtige Spielzüge:
· Check-Raising
Mit einer starken Hand will man um einen großen Pot spielen. Wenn bisher alle anderen Spieler gecheckt haben, kann man selbst auch checken, in der Hoffnung dass ein Spieler danach etwas setzt. Unmittelbar danach selber erhöhen (nicht zu lange warten, sonst könnten andere Spieler doch noch ihr Blatt verbessern).

· Slow Playing
Mit einem wirklich überragenden Blatt ist das sofortige Erhöhen nicht ratsam, besser man lässt alle anderen Spieler im Glauben, dass man mit einer schwachen Hand spielt, um irgendwann schließlich überraschend zu erhöhen.

· Reaktion provozieren
Je mehr Informationen über den Gegner vorliegen, desto besser. Weiß man in einer Runde aber nicht, woran man ist, kann man einen kleinen Einsatz bringen, nur um zu sehen, wie sich die Gegner verhalten, um sie dann besser einschätzen zu können.

· Blinds stehlen
Wenn alle Spieler zuvor ausgestiegen sind, kann der Spieler an der Dealer-Position versuchen, die Blinds mit einer Erhöhung zum Aussteigen zu bringen. Dies funktioniert recht oft, immerhin haben die Blinds gesetzt, bevor sie ihre Karten gesehen haben und vermuten dann ein besseres Blatt beim Dealer.

· Pot Size Bets
Ein Einsatz genau in der Höhe des aktuellen Pots demonstriert Stärke. Außerdem werden es sich die Gegenspieler mit einem Draw genau überlegen, ob sie die nächste Karte sehen wollen. Ob bei einem Bluff oder mit einem guten Blatt, ein All-In macht nicht mehr Druck auf die Gegenspieler als ein Pot Size Bet.
Die Gegner:
Häufig wird mit A-K erhöht, wenn man selbst in dieser Runde A-9 hat, ist man in 80% der Fälle der Verlierer. Liegt dazu auf dem Board ein As, dann kann es dazu noch richtig teuer werden. Der größte Feind des Pokerspielers ist die Neugier. Die Spieler, die mit mittelmäßigen Karten immer mitgehen, gehören langfristig immer zu den Verlierern. Besonders auf diejenigen Spieler, die vor dem Flop erhöht haben, sollte man genau achten. Setzen sie nach dem Flop und Turn deutlich weniger als zuvor, könnte der Flop nicht ihrem Wunsch entsprochen haben. Bei einem Check ist aber auch wieder Vorsicht geboten, da der Gegenspieler vielleicht eine Falle stellen will. Je mehr man über die Gegner weiß, desto besser. Ein Spieler, der lange Zeit passiv bleibt und dann viel setzt, hat in den meisten Fällen wirklich ein gutes Blatt. Manche Spieler sind sehr emotional, andere bleiben cool. Je mehr Spieler vor dem Flop ins Spiel einsteigen, desto wählerischer muss man mit den eigenen Karten sein, dann wird man zwar weniger, dafür umso höhere Pots gewinnen.
Gewinnchancen:
Wenn das Blatt durch den Flop nicht verbessert wurde, gibt es keinen Grund, weiter in den Pot zu zahlen - Aussteigen und auf die nächste Runde warten ist hier die klar beste Entscheidung. Ein guter Pokerspieler kann sich immer von seinem Blatt wieder trennen, wenn er für sich schlechte Gewinnchancen sieht. Die schwierigsten Entscheidungen sind die Draws. Mit einem Flush-Draw oder Straight-Draw hat man im Moment noch nichts, dafür aber die Chance auf ein richtig gutes Blatt. Daher sollte die nächste Karte möglichst wenig kosten. Das richtige Verhältnis zwischen der Wahrscheinlichkeit, das Blatt zu treffen, und dem Einsatz, den man dafür bringen muss, gehört zu den wichtigsten Faktoren im Texas Holdem Poker überhaupt. Ein Flush-Draw am Flop wird ca. jedes dritte Mal das Flush treffen, aber in zwei Dritteln der Fälle nicht. Das heißt, der Pot muss groß genug sein bzw. die Einsätze der Gegner gering, damit ein Mitgehen gerechtfertigt ist. Wenn man andererseits vermutet, dass ein Gegenspieler ein Draw hat, muss man die nächste Karte für ihn teuer machen. Denn entweder er steigt gleich aus oder er zahlt mehr in den Pot, als seine Karten tatsächlich wert sind.

Typische Anfängerfehler die du vermeiden solltest:

1. Eigene Karten überschätzen, gegnerische Karten unterschätzen.
2. Ständiges Mitgehen oder zu häufiges Bluffen.
3. Position vernachlässigen.
4. Bei guten Startblättern zu wenig erhöhen.


Weitere interessante BASIS POKER STRATEGIEN bzw AUFBAUENDE POKER STRATEGIEN. Hier einige Cash-Game Tipps


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NoBluff.net Gute Pokerspieler wenden Pokerstrategien und Pokertipps an, um ihre Gewinnchancen zu verbessern, um die beste Entscheidung in einer Spielsituation treffen zu können und sich daher nicht mehr auf ihr Glück verlassen zu müssen. Strategie und Taktik hängen eng zusammen: Beide zielen auf den richtigen Einsatz bestimmter Mittel in Zeit und Raum, wobei sich Strategie im Allgemeinen auf ein übergeordnetes Ziel bezieht, während Taktik den Weg und die Maßnahmen bestimmt, kurzfristigere Zwischenziele zu erreichen. Nuancen und finden in verschiedenen Kulturkreisen unterschiedliche Anwendungen und Akzeptanzen. Strategie ist der "große Plan über allem" oder das "grundsätzliche Muster der Handlungen". Dieser Plan kann dabei eine Vision oder Mission (Wirtschaft), eine Mehrheit oder Macht (Politik) oder auch ein militärisches Ziel definieren. Strategie ist mittel- bis langfristig angelegt. Als Taktik bezeichnet man militärisch die Führung der Truppen in das Gefecht, also die unmittelbare Art des Einsatzes von Streitkräften in einem Gefecht. Politisch und wirtschaftlich beschreibt Taktik Maßnahmen und Handlungen, die mit den gegebenen Mitteln kurzfristige oder mittelfristige Ziele zu erreichen suchen. Praktische Beispiele: Grundsatzhaltungen in Militär, Wirtschaft, Politik oder auch Spiel und Sport lassen sich z. B. gut in Angriffsstrategie, Abwehrstrategie oder Eroberungsstrategie klassifizieren. Taktik beinhaltet kurzfristige Maßnahmen und unmittelbare Reaktionen, wie z. B. das Bauernopfer im Schach, das taktische Foul im Fußball oder den taktischen Winkelzug. Taktik kann auch zur Anwendung kommen, ohne eine Strategie zu haben. Strategisches Handeln ist ein zielorientiertes Vorgehen nach einem langfristigen Plan. Den Prozess der Ausarbeitung einer Strategie nennt man Strategische Planung. Die Poker-Strategie ist ein elementar Bestandteil des Spiels. Dieser Artikel erläutert lediglich grundlegende Strategien Die grundlegende Theorie des Spiels []Die grundlegende Theorie von David Sklansky besagt, dass jedesmal, wenn ein Spieler seine eigenen Karten sowie die Karten des Gegners kennen würde, diese Hand gewinnen würde. Damit liegt es im Interesse eines jeden Spielers, herauszufinden, was für Karten sein Gegner halten könnte und ihn daneben mit Täuschungsmanövern wie dem Bluff und slow play zu verunsichern. Pot Odds und Wahrscheinlichkeiten []Pot odds stehen in direkter Verbindung mit Wahrscheinlichkeiten und stellen einen elementaren Teil der Poker-Strategie. Ein Spieler, insbesondere ein Anfänger, sollte nie einen unrentabelen Einsatz leisten, da man mit dieser Strategie auf lange Sicht keinen Gewinn einfahren kann.
 
 
   
 
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