11) Die wichtigsten Poker Begriffe

Wichtige Pokerbegriffe von A bis Z

All-In:
Ein Spieler geht All-In, wenn er alle seine verbleibenden Chips setzt.

Action:
Jede Form des Wettens, wie Checking (Weiter-Sagen), Betting (Setzen) oder Raising (Erhöhen).

Bet:
Ein Spieler bringt einen Einsatz.

Big Blind:
Der Einsatz, der vor dem Kartenausteilen von dem Spieler gemacht werden muss, der sich 2 Plätze links vom Dealer (ersichtlich am Symbol D) befindet.

Blinds:
Erzwungene Einsätze, die von den ersten beiden Spielern vor dem Dealer (ersichtlich am Symbol D) in Hold'em getätigt werden müssen. Siehe "Small Blind" und "Big Blind".

Bluff:
Ein Einsatz bei einem schwachen Blatt. Ein starkes Blatt wird vorgetäuscht, um andere Spiele zum Aussteigen zu bringen.

Board:
Bezeichnung für die Tischmitte, in der alle Gemeinschaftskarten, also die Community Cards (Flop, Turn und River) aufgelegt werden.

Button:
Bezeichnung für den Chip mit einem "D", der die Position des Dealers kennzeichnet.

Buy-In:
Turniereinsatz bestehend aus dem Turniergeld, das in den Turnierpot (Prize Pool) geht und zur Gänze an die Gewinner ausgeschüttet wird, sowie der Turniergebühr (tournament fee, höchstens 10% vom Turniereinsatz), die der Pokerraum einbehält.

Call:
Mit einem Einsatz mitgehen.

Cash Game:
auch Ring Game oder Cash Table genannt. Bezeichnung für das Standard Pokerspielen, bei dem die Chips genau den echten Geldwert entsprechen. (im Unterschied zu Turniere).

Check:
Schieben bzw. Weiter-Sagen.
Man hat die Option, einen Einsatz zu tätigen, macht davon jedoch keinen Gebrauch. Ein Spieler kann nicht mehr schieben, sobald ein anderer Spieler einen Einsatz gemacht hat. Dann ist nur noch ein Mitgehen (call), Erhöhen (raise) oder Aussteigen (fold) möglich.

Check-Raise:
Ein Spieler schiebt mit einem starken Blatt um nach einem Einsatz eines anderen Spielers diesen zu erhöhen.

Community Cards:
Die Gemeinschaftskarten, die in der Tischmitte offen aufgelegt werden und für alle Spieler zählen. Diese sind Flop (die ersten drei), Turn (die vierte) und River (die fünfte und letzte).

Connectors:
Bezeichnung für aufeinander folgende Karten wie z.B. 6-7 oder 10-J.

Dealer:
Die Position des Kartengebers, gekennzeichnet mit einem "D".

Draw:
Ein Spieler hat Chancen auf ein sehr gutes Blatt. Beispielsweise fehlt bei einem Flush-Draw dem Spieler noch die fünfte Karte (z.B. ein Herz).

Fish:
Bezeichnung für unerfahrene Spieler.

Fixed Limit:
Texas Hold'em Spielvariante, bei der nur in vorgegebenen Schritten gesetzt werden darf - im Unterschied zu Pot Limit und No Limit.

Flop:
Die ersten drei Gemeinschaftskarten (Community Cards) in Hold'em, die gleichzeitig aufgedeckt werden.

Flush Draw:
s. Draw. Einem Spieler fehlt noch eine Karte zum Flush.

Fold:
Das Aussteigen aus dem Spiel, die Karten werden weggeworfen.

Freeroll:
Gratisturnier. Ein Turnier ohne Buy-In, bei dem es aber dennoch Geldpreise gibt.

Guaranteed Prizepool:
Der Pokerraum garantiert für eine gewisse Mindesthöhe des Gesamtpreisgeldes eines Turniers.

Heads Up:
Turnier zwischen zwei Spielern. Entweder als eigene Turniervariante oder es sind in einem Turnier nur mehr zwei Spieler übrig.

Hole Cards:
Die beiden verdeckten Karten, die jeder Spieler am Anfang erhält und die nicht von anderen Spielern eingesehen werden können.

Jackpot:
Zusätzlicher Preis.

Kicker:
Beikarte bzw. die höchste Einzelkarte auf der Hand zweier Spieler in Hold'em, wenn beide Spieler über das gleiche Blatt verfügen. Wenn sich z.B. die Karten A-10-8-5-2 auf dem Board befinden und der Spieler 1 ein Ass und einen Buben und der Spieler 2 ein Ass und eine Dame auf der Hand hält, hat zwar jeder Spieler ein Paar aus Assen, aber Spieler 2 hat den besseren Kicker und gewinnt.

Muck:
Ein Spieler kann seine Karten nach Ende der Runde zeigen, muss aber nicht (außer beim Showdown). Muck bedeutet seine Karten nicht herzuzeigen.

No Limit:
Hold'em Spielvariante. Ein Spieler kann jederzeit so viele Chips setzen wie er will bzw. kann.

Nuts:
Das bestmögliche Blatt in einer Spielrunde.

Offsuit:
Ein Blatt, das nicht von gleicher Farbe ist.

Outs:
Bezeichnung für die Anzahl aller Karten, die einem Blatt zum gewinnen helfen. Fehlt noch eine Karte zu einer Straight oder zu einem Flush, weiß ein (guter) Spieler, wie viele Karten es überhaupt noch gibt, die ihm helfen können und entscheidet danach, ob sich ein Mitgehen noch auszahlt.

Overcard:
Ein Spieler hält eine höhere Karte, als auf dem Board liegt. Liegt auf dem Board z.B. 3-6-J-10-7 und ein Spieler hält A-Q, so hat er zwei Overcards.

Overpair:
Ein Spieler hält ein Paar, dessen Wert höher ist als die Karten auf dem Board. Liegt auf dem Board z.B. 2-6-9-10-Q und ein Spieler hält K-K so hat er ein Overpair.

Pocket:
Bezeichnung für Hole Cards.

Pocket Pair:
Die Hole Cards bestehen aus einem Paar, also wenn z.B. die beiden Karten eines Spieler JJ sind.

Pot:
Das Geld in der Mitte des Tisches, das unter allen noch beteiligten Spielern ausgespielt wird.

Pot Limit:
Texas Hold'em Spielvariante, bei der ein Spieler maximal nur soviel setzen darf, wie aktuell im Pot liegt.

Prize pool:
Die Gesamtsumme des Turnierpreisgeldes, das auf die Gewinner aufgeteilt wird.

Raise:
Erhöhen eines Einsatzes.

Rake:
Ein minimaler Geldbetrag, den der Pokerraum aus dem Pot nimmt, die Rakes sind die Einnahmen der Pokerräume, da sie ja am Spiel selbst nicht beteiligt sind. Beim Rake handelt es sich entweder um einen prozentualen Anteil bei Spielen mit niedrigem Limit oder um eine Gebühr für eine bestimmte Spielzeit bei Spielen mit höherem Limit.

Rebuy & Add-On (R&A):
R&A Turniere erlauben ein Nachkaufen von Chips in Höhe des Buy-Ins innerhalb der ersten Stunde des Turniers. Danach ist meistens ein Add-On erlaubt, das heißt, jeder Spieler kann nach einer Stunde noch ein letztes Mal Chips nachkaufen.

Re-Raise:
Wenn ein Spieler erhöht (raise), kann ein anderer Spieler daraufhin nochmals erhöhen (re-raise).

Ring Game:
Bezeichnung für Cashgames.

River:
Die fünfte und letzte offene Gemeinschaftskarte in Hold'em.

Rock:
Ein Spieler, der sehr konservativ spielt und Einsätze nur dann tätigt oder erhöht, wenn er über ein gutes Blatt verfügt.

Semi Bluff:
Bluff mit halbwegs guten Karten. Im Unterschied zum echten Bluff hätte man hier die Chance den Pot zu holen, auch wenn jemand mitgeht.

Set:
Ein Spieler hält ein Paar und trifft den Drilling.

Showdown:
Die Karten werden aufgedeckt, wenn nicht mehr gesetzt wird, also nach dem River oder wenn zwei oder mehr Spieler All-In gehen.

Side Pot:
Der Seitenpot. Beispiel: Spieler#1 setzt $6, Spieler#2 geht mit. Spieler#3 geht auch mit, hat aber nur mehr $2. Damit entstehen zwei Pots. Der Hauptpot (Main Pot) besteht aus den Einsätzen aller drei Spieler und alle drei Spieler können ihn gewinnen.. Der Side-Pot besteht dann aus $8, um den nur mehr Spieler#1 und Spieler#2 spielen können.

Slow Play:
Hat ein Spieler ein überragendes Blatt bedeutet Slow Play, dass noch nichts setzt bzw. ein schwaches Blatt vortäuscht. Er wartet auf Einsätze der anderen um dann später überraschend zu erhöhen.

Small Blind:
Der kleinere der Pflichteinsätze (Blinds). Der Spieler am Small Blind muss die Hälfte des Big Blinds setzen bevor noch Karten ausgeteilt werden.

Speed Tournament:
s. Turbo Tournament, mit sehr kurzen Entscheidungszeiten.

Split Pot:
Haben zwei (oder mehr) Spieler den identischen Kartenwert, wird der Pot geteilt (split).

Stack:
Englisch für Stapel. Bezeichnet den Chipstand eines Spielers (meistens bei Turnieren). Hat ein Spieler nur mehr wenige Chips, so spricht man von Short Stack.

Straight Draw:
s. Draw. Einem Spieler fehlt noch eine Karte zur Straight.

Suited:
von gleicher Farbe, z.B. 2 Karten in Herz.

Tilt:
Überaggressives Setzen eines Spielers nachdem er in der vorigen Runde unglücklich verloren hat.

Tournament / Turniere:
Im Vorhinein wird ein Buy-In (Turniergeld+Turniergebühr) entrichtet, die in den Turnierpot gehen. Danach erhält man eine gewisse Anzahl an Chips, mit denen das Turnier bestritten wird. Der Turnierpot wird gemäß der Turnierplatzierung zur Gänze ausgeschüttet.

Turbo Tournament:
Turnier, bei dem die Höhe der Blinds schneller als sonst steigen.

Turn:
Die vierte Gemeinschaftskarte (community cards).

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