Highroller Cash Games

No Peanuts, just high Limit real money Poker

Beim No Limit Cash Game geht es einzig und allein darum, das Pokerguthaben mit der Zeit immer weiter hoch zu spielen. Neben all den Poker-Fähigkeiten ist hier vor allem ein vernünftiges Verhältnis von Poker-Kapital (Bankroll) und Einsatz-Limits nötig, um auch schlechtere Zeiten durchhalten zu können.

Standard No Limit Spiel: 300 Big Blinds

Eine vernünftige Richtgröße. Das Verhältnis von Big Blind zu Bankroll sollte nicht unter 1:300 liegen. Ein Spieler mit $3000 Bankroll sollte an keine höheren Limts als $5/$10 spielen. Gewinnt er in diesem Limit wächst ohnehin seine Bankroll und früher oder später hat er sich auf $6000 hinaufgespielt und kann dann zum höheren Limit gehen und an $10/$20 Tischen spielen. Ist das $5/$10 Limit hingegen zu schwierig für diesen Spieler, es zu schlagen, so wird seine Bankroll weniger und muss zum nächst niedrigen Limit wechseln und an $3/$6 spielen.

Shortstack Strategy NL: 30 Sessions

Bei der Shortstack Strategie (SSS) geht man nur mit Minimum-Tischgeld ins Spiel. Diese Strategie wird weiter unten vorgestellt. Als Bankroll empfiehlt sich ein Pokerguthaben in Höhe von 20 Shortstack-Sessions zu haben. Eine Bankroll von $4000 könnte in 20 Sessions zu $200 aufgeteilt werden und an zum Beispiel an $5/$10 Tischen gespielt werden. Auch hier muss das Verhältnis von Kapital für eine Session und das gesamte Pokerkapital stimmen. Wenn das Kapital höher wird, also an höheren Limits spielen und umgekehrt.

Betsson Cash Games

Betsson Poker gehört zum Ongame Netzwerk mit mehreren Millionen von Spielern weltweit. Cashtische mit hohen Limits haben dort guten Traffic, bei $3/$6, $5/$10 und $10/$20 Tischen und zu gewissen (eher nachts) auch $25/$50 und $50/$100.

Das Minimum- und Maximum Tischgeld für No Limit Cashgames:

NL $3/$6: min. $120 / max. $600
NL $5/$10: min. $200 / max. $1000
NL $10/$20: min. $400 / max. $2000
NL $25/$50: min. $1000 / max. $5000

Short Stack Strategie (SSS)

Bei der SSS geht der Spieler nur mit dem Minimum Buy-In zum Tisch und attackiert die Spieler mit hohem Kapital. Ziel dieser Strategie ist, seinen Stack zu verdoppeln und an einem anderen Tisch eine neue Session zu beginnen.

Dieses Spielkonzept ist sicher sehr spekulativ, doch in der Praxis werden gute Ergebnisse damit erzielt. Man stelle sich vor, an einem $5/$10 Tisch sitzen 6 Spieler, einer hat $200, die anderen zwischen $400 und $1200. Der Spieler mit dem kleinen Stack versucht die anderen Spieler zu provozieren. Er vertraut darauf, mit seinem kleinen Guthaben nicht ernstgenommen zu werden und die hohen Stacks mit mittelmäßigen Hands in den Pot zu locken.

Mit dieser Strategie spielt man fast nur Pre-Flop und am Flop und wendet eine Art Push-or-Fold Taktik an. Push or Fold heisst nichts anderes, aussteigen oder All-In gehen. Das All-In wird am Flop selbst gespielt, wenn man Pre-Flop der Raiser war oder auch schon Pre-Flop, wenn ein anderer Spieler den Raise gespielt hat.

Es wird viel gestritten, ob diese Strategie funktionieren kann (darf?). Die Praxis zeigt aber vor allem den psychologischen Wert dieser Spielweise. Denn es häufen sich tatsächlich Situationen, in denen große Stacks den "lästigen" kleinen Stack loswerden will und dies nicht unbedingt mit der besten Hand macht.

Ein typisches Beispiel:

An einem $10/$20 NL Cashtisch spielt der SSS-Spieler mit $400, ein anderer Spieler steht bei $2600. Der Spieler mit dem hohen Stack bringt einen Standard-Raise mit AQ auf $80. Der SSS-Spieler kontert sofort mit All-In. Der Spieler mit hohem Stack wird bei einem Raise auf $400 sonst wohl aussteigen, wenn er gegen jemanden spielt, der ein ähnlich hohes Spielkapital am Tisch hat.

Aber immer wieder wird gegen den SSS-Spieler gecallt. Warum? Es ist eine All-In Situation und es kann nicht mehr gesetzt werden. Der Spieler mit dem hohen Stack hätte sich es nicht erlauben können, gegen einen anderen hohen Stack dasselbe zu tun, weil er nicht wissen kann, wie teuer die Runden noch werden können. Gegen einen Short Stack ist die Hemmschwelle weit geringer zu callen. Gut, wenn unser SSS-Spieler in dieser Situation KK hat und die ausgezeichnete Chance erhält, sein Kapital zu verdoppeln.

Das All-In des SSS-Spieler als Re-Raise Preflop oder als Bet am Flop hat eine starke Wirkung. Zum Blinds stehlen hervorragend, und als aggressive Taktik, selbst als kleinster Stack das Kommando zu übernehmen. Nur Vorsicht: auch wenn man gut bluffen kann mit Short Stack, man darf nicht übermütig werden und plötzlich blind ins offene Messer eines Gegners laufen.

Jedenfalls stellt man die anderen Spieler vor eine Entscheidung und zwingt ihnen sozusagen sein eigenes Spiel auf. Short Stack Spieler sind deshalb auch sehr unbeliebt an den Cash Tischen. Und das sollte wohl nicht unbedingt gegen diese Strategie sprechen.

Unsere Highroller Emfehlung: Betsson Poker

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